

Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hat das Sicherheitskonzept der Stadt Gießen für Demonstrationen anlässlich der Neugründung der AfD-Jugendorganisation bestätigt. Die Verlegung der Versammlungen auf die Lahnwiesen ist nach Auffassung des Gerichts aus Sicherheitsgründen rechtmäßig und wahrt zugleich die Versammlungsfreiheit.
Eine politische Partei scheitert mit ihrem Eilantrag, ein Protestbanner an einer Berliner Universität entfernen zu lassen. Sowohl Verwaltungsgericht als auch Oberverwaltungsgericht sehen kein durchsetzbares Recht auf Beseitigung, da die Universität studentische politische Äußerungen seit Jahren duldet und kein strafbarer oder institutioneller Bezug besteht.

Die Inflationsrate in Deutschland liegt im November 2025 laut vorläufigen Zahlen bei 2,3 Prozent zum Vorjahresmonat. Gegenüber Oktober sind die Verbraucherpreise um 0,2 Prozent gesunken. Die Kerninflation bleibt mit 2,7 Prozent höher als die Gesamtteuerung.

Ein 17-jähriger Deutscher ist in Riesa wegen der Herstellung von Ricin und von 13 Blitzknallsätzen angeklagt.

Der Bundesgerichtshof hat die Revision eines syrischen Milizionärs gegen seine Verurteilung wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen verworfen. Das Hamburger Urteil von zehn Jahren Haft ist rechtskräftig.

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist im November 2025 leicht gesunken, die Unterbeschäftigung geht zurück. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung erreichte im September mit 35,23 Millionen einen neuen Rekord.

Das Landgericht Frankenthal entschied, dass Ärzte Privatpatienten nicht über die Kostenerstattung ihrer Versicherung informieren müssen. Die Aufklärungspflicht gilt nur bei erkennbarer Gefahr der Nichtübernahme. Die Entscheidung macht die Arztrechnung von über 2.000 Euro rechtskräftig.

Eine aktuelle ifo-Studie zeigt breite Zustimmung zu strengeren Sanktionen beim Bürgergeld. Gleichzeitig wünschen sich viele bessere Hinzuverdienstmöglichkeiten und eine Zusammenlegung verschiedener Sozialleistungen.


Im aktuellen RTL/ntv-Trendbarometer (18. bis 24. November 2025) bleibt die politische Stimmung nahezu unverändert. Die AfD behauptet ihre Position als stärkste Kraft mit 26 Prozent, knapp gefolgt von der Union mit 25 Prozent. SPD (14 %), Grüne (12 %), Linke (11 %) und FDP (3 %) halten ihr Niveau der Vorwochen. Das BSW erreicht wieder die 3-Prozent-Marke.

2024 hat Deutschland 13,1 Milliarden Euro mehr in den EU-Haushalt eingezahlt, als es zurückerhalten hat. Wie das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in einer neuen Auswertung zeigt, bleibt Deutschland damit größter Nettozahler der Europäischen Union. Auch aufgrund der schwachen Wirtschaft sind die deutschen Nettozahlungen seit 2022 um ein Drittel gefallen.
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